Alte Bauernhäuer
Wir verfügen ständig über einen größeren Lagerbestand an seltenen, alten Bauernhäusern. Diese wurden von unseren Zimmerern mit Hilfe eines Kranes vorsichtig Balken für Balken abgebaut. Jedes Brett, jeder Balken, jedes Fenster wurde nummeriert und in einen Abbauplan eingetragen. Eine komplette Dokumentation mit Fotos, Video und geschichtliche Entwicklung des Objektes ist immer vorhanden.
Unsere jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der ländlichen Immobilien stellen wir unseren Kunden zur verfügung. Wobei wir betonen möchten, daß wir keine Makler sind, sondern Baumeister. Dieser Service ist nur für unsere Kunden. Die etwas unorthodoxe Vorgehensweise unserer Mitarbeiter beim Auffinden von schönen Lagen war bisher immer von Erfolg gekrönt.
Nirgends wurden die Begriffe Bauernhaus und Landhaus häufiger durcheinander gebracht, als in unserer Branche. Aus diesem Grund haben wir eine sehr einfache Trennung gemacht: Ein Bauernhaus, dessen Dimensionen man verändert ist ein Landhaus. Somit ist die Grundlage für unsere Landhäuser immer ein oder mehrere Bauernhäuser. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere Gartenhäuschen oder Saunahäuschen.
Bauernhäuser:
Auf dem Land kennt in der Regel jeder Bewohner das Gesicht Ihres Hauses. Er weiß, welches Haus zu wem gehört und kann den Weg dorthin beschreiben. Das alte Haus zeigt zur Straße ein offenes Gesicht, den Giebel, kleine Fenster, Fensterkreuze, hölzerne Läden. Vieles geht beim Restaurieren nicht so einfach wie beim Neubau. Man muß sich an alte Techniken erinnern und sich an der Qualität des Vorhandenen messen lassen. Alte Bauernhäuser sind sparsamer zu erhalten als neue. Jene, welche sie erbaut haben, waren dazu erzogen, sparsam und ökonomisch zu denken.
Zerstören Sie vor allem nicht den größten Vorteil Ihres Hauses, sein Alter. Alter ist durch nichts zu ersetzen. Alten Wein vermischt man auch nicht mit jungen. Garnieren Sie Ihr Haus nicht mit neuen Baustoffen.
Erhalten Sie Ihre alte Haustüre. Sie ist wie ein Händedruck. Man weiß bei der ersten Begegnung mit wem man es zu tun hat und was einen erwartet. Auf die Haustüre hat man immer größten Wert gelegt, solange es einem wichtig war, den Fremden und den Nachbarn zu zeigen, daß sie willkommen sind. Die alte Türe und der Türstock sind daher meistens geschmückt mit Ornamenten, mit den Initialen von Braut und Bräutigam und der Zahl des Jahres, in dem sie geheiratet hatten. Oder auch die Jahreszahl der Fertigstellung des Hauses.
Versuchen Sie soviel wie möglich vom alten Bestand zu erhalten. Vieles läßt sich wieder verwenden, auch Kleinigkeiten, wie Türfüllungen, Griffe, Tür- und Fensterbeschläge, auch das alte mundgeblasene Glas. All das sind Kostbarkeiten, die Sie nur bei uns kaufen können. Es sind Dinge, die dem Haus seinen Reiz und sein Gesicht geben. So ein Haus hat niemand außer Ihnen. Und das sollte der Mühe wert sein.
Welch schöner Rhythmus der kleinen Fenster in einem alten Haus. Den Sinn für Homogenität des sanften beruhigenden Lichtes müssen wir erst wieder entdecken. Die alte Stube nimmt zumeist das Hauseck ein. Dann haben immer 2 Wände Fensteröffnungen. Vier Fenster über Eck, das gibt der Stube Leben, Rhythmus, Farbe. Meist sieht man in dem einen Fenster die Sonne aufgehen und gegen Mittag in die anderen Fenster ziehen. Das Licht wandert in den weiß gekalkten Fensterlaibungen, über Wände und Bodenbretter.
Alte Bauernhäuser sind Handarbeit, das macht sie so kostbar und lebendig. Mit der Axt wurden die Balken beschlagen, mit dem Hobel die Bretter geglättet. Freihändig wurde der Putz aufgetragen, nur mit der Kelle glatt verstrichen, ohne Putzleiste und Latte (unsere Putzer können das noch). Gesimse, Ecken, Fensterlaibungen, Rundbögen, alles frei, schnell und sicher angetragen. So ein Putz überzieht das Haus wie eine lebendige Haut. Heute geht schon fast die halbe Arbeitszeit damit verloren, daß der Maurer mit Haken, Leiste und Latte sich bemüht das Haus so kantig und peinlich exakt zu glätten. Heraus kommt die kalte Oberfläche der Fließbandprodukte.
Noch heute ist uns das Dach der Inbegriff von Schutz, von Zuflucht und Geborgenheit. Das Dach sollte man lassen. Die Dächer der alten Bauernhäuser haben sowenig Aufbauten wie möglich. Alles was die Dachfläche unterbricht, sind gefährliche Angriffstellen für Frost, Schnee und Regen. Große ungeformte Gauben und das Durcheinander von liegenden Dachfenstern in verschiedenen Größen zerstören die ruhige Dachlandschaft.
Lassen Sie die Ziegeldeckung in Ruhe. Bessern Sie undichte Stellen mit alten Ziegeln aus. Jeder Ziegel mit der Hand geformt. Wer das Glück hat, noch ein solches Dach zu haben, sollte Ersatzziegel sammeln. Decken Sie in jedem Fall nur mit alten Ziegeln aus Ton. evtl. hydrophobiert, aber alt. Es gibt sie noch. Wir lassen seit Jahren diese alten Dachziegeln für uns sammeln, in diversen Größen und Alter. Biberschänze stehen dem Haus noch am besten. Der Ziegel, den Kinder zeichnen. Ein gutmütiger Ziegel, denn er macht Unebenheiten mit.
Sehen Sie hier einige Beispiele










